Was Sie lernen (What you'll learn)
- Ein neues Projekt in PressureCode anlegen
- Eine Zylinderschale (cylindrical shell) mit realen Parametern berechnen
- Die Ergebnisse lesen: Auslastung (utilization), erforderliche Wanddicke (e_req), zulässiger Druck (MAWP)
- PASS / FAIL / WARNING Bewertungen verstehen
PressureCode öffnen und Projekt erstellen
Öffnen Sie PressureCode und melden Sie sich an. Klicken Sie auf "Neues Projekt" (New Project) im Dashboard. Geben Sie dem Projekt einen aussagekräftigen Namen, z.B. "Tutorial-01 -- Einfacher Zylinder".
Wählen Sie als Norm (standard) EN 13445-3 und als Berechnungsart (mode) "Check" -- damit prüfen wir, ob eine gegebene Wanddicke ausreicht.
Zylinderschale (Cylindrical Shell) hinzufügen
Klicken Sie auf "+ Komponente hinzufügen" und wählen Sie "Zylinderschale" (Cylinder). Geben Sie folgende Parameter ein:
| Parameter | Wert | Beschreibung |
|---|---|---|
| Werkstoff (Material) | P265GH | Warmfester Kesselstahl nach EN 10028-2 |
| Da (Außendurchmesser) | 1200 mm | Outer diameter |
| s (Wanddicke, nominal) | 20 mm | Nominal wall thickness |
| P (Berechnungsdruck) | 25 bar | Design pressure (2.5 MPa) |
| T (Berechnungstemperatur) | 300 °C | Design temperature |
Berechnung ausführen
Klicken Sie auf "Berechnen" (Calculate). PressureCode führt nun die Festigkeitsberechnung nach EN 13445-3 Kapitel 7 durch. Die Kernformel für die Zylinderschale lautet:
Dabei ist:
- e = erforderliche Wanddicke (required thickness)
- P = Berechnungsdruck = 2.5 MPa
- De = Außendurchmesser = 1200 mm
- f = zulässige Spannung (allowable stress) bei 300 °C für P265GH
- z = Schweißnahtfaktor (joint efficiency), Standard = 1.0
Für P265GH bei 300 °C ergibt sich f ≈ 140 MPa (abhängig von der Prüfgruppe). Damit: e = 2.5 · 1200 / (2 · 140 · 1.0 + 2.5) ≈ 10.6 mm.
Ergebnis lesen (Reading the Result)
Nach der Berechnung sehen Sie die Ergebnis-Karte mit folgenden Werten:
| Ergebnis | Wert | Bedeutung |
|---|---|---|
| e_req (erforderliche Dicke) | ≈ 10.6 mm | Minimum required wall thickness |
| Auslastung (Utilization) | ≈ 53% | e_req / e_a = 10.6 / 20 = 0.53 |
| MAWP (Max Allowable Working Pressure) | ≈ 46.3 bar | Zulässiger Betriebsdruck bei voller Wanddicke |
| Bewertung (Status) | PASS | Auslastung < 100%, Wanddicke genügt |
PASS / FAIL / WARNING verstehen
PressureCode zeigt drei mögliche Bewertungen:
| Status | Bedingung | Was tun? |
|---|---|---|
| PASS | Auslastung ≤ 100% | Wanddicke genügt -- alles in Ordnung. |
| WARNING | Auslastung 90-100% oder Sonderbedingungen | Berechnung korrekt, aber geringe Reserve. Prüfen Sie Korrosionszuschlag und Toleranzen. |
| FAIL | Auslastung > 100% | Wanddicke reicht nicht! Erhöhen Sie s, senken Sie P, oder wählen Sie einen festeren Werkstoff. |
Probieren Sie es selbst (Try it yourself)
- Ändern Sie den Druck auf 50 bar -- wie ändert sich die Auslastung?
- Ändern Sie die Temperatur auf 400 °C -- warum steigt die erforderliche Wanddicke?
- Wechseln Sie den Werkstoff auf 16Mo3 -- was ändert sich bei 300 °C?
Was Sie lernen (What you'll learn)
- Was ein Wasserrohrkessel ist und welche Druckteile er besitzt
- Ein komplettes Kesselprojekt mit mehreren Komponenten aufbauen
- Trommel (Drum), Sammler (Header), Rohre (Tubes) und gewölbte Böden (Dished Heads) berechnen
- "Alle berechnen" (Calculate All) verwenden und die Druckteile-Liste (Pressure Part List) interpretieren
Was ist ein Wasserrohrkessel?
Ein Wasserrohrkessel (water-tube boiler) ist ein Dampfkessel, bei dem das Wasser innerhalb der Rohre fließt und von außen durch heiße Rauchgase erhitzt wird. Er besteht aus:
- Obertrommel (Steam drum) -- Dampf-Wasser-Trennung, großer Durchmesser
- Untertrommel / Sammler (Mud drum / Headers) -- Wasserverteilung, kleinere Durchmesser
- Verdampferrohre (Evaporator tubes) -- verbinden Ober- und Untertrommel
- Gewölbte Böden (Dished heads) -- Verschluss der Trommeln an beiden Enden
Die Berechnung erfolgt nach EN 12952 (Wasserrohrkessel) bzw. EN 13445 (unbefeuerte Druckbehälter). PressureCode unterstützt beide Normen.
Projekt anlegen
Erstellen Sie ein neues Projekt mit dem Namen "Kleiner Dampfkessel -- Wasserrohrkessel". Wählen Sie die Norm EN 13445-3 (oder EN 12952, falls verfügbar). Betriebsparameter des Kessels:
| Parameter | Wert |
|---|---|
| Betriebsdruck (Design pressure) | 30 bar (3.0 MPa) |
| Betriebstemperatur (Design temperature) | 236 °C (Sattdampf bei 30 bar) |
| Medium | Wasser / Dampf (Water / Steam) |
Obertrommel (Steam Drum) berechnen
Fügen Sie eine Zylinderschale hinzu und benennen Sie sie "Obertrommel (Steam Drum)":
| Parameter | Wert | Bemerkung |
|---|---|---|
| Werkstoff | P355GH | Höhere Festigkeit für große Trommel |
| Da | 1800 mm | Typisch für mittlere Leistung |
| s (nominal) | 25 mm | Zu prüfen |
| P | 30 bar | |
| T | 236 °C | Sattdampftemperatur bei 30 bar |
| z (Schweißnahtfaktor) | 1.0 | 100% RT-geprüft |
Bei P355GH liegt f bei 236 °C bei ca. 213 MPa (Rp0.2/1.5). Die erforderliche Wanddicke beträgt nur ca. 12.6 mm -- mit s = 25 mm haben wir eine Auslastung von ca. 50%. Die Reserve wird für die Stutzenausschnitte in der Trommel benötigt.
Sammler (Headers) berechnen
Fügen Sie eine weitere Zylinderschale hinzu -- den unteren Sammler (Lower Header):
| Parameter | Wert | Bemerkung |
|---|---|---|
| Werkstoff | P235GH | Standardstahl für kleinere Rohre |
| Da | 219.1 mm | Standard-Rohrdimension (DN 200) |
| s (nominal) | 12.7 mm | Sch. 80 Standarddicke |
| P | 30 bar | |
| T | 236 °C |
Für P235GH bei 236 °C gilt f ≈ 142 MPa. Die erforderliche Wanddicke ist nur 2.3 mm, die Auslastung beträgt ca. 18%. Die große Reserve ist gewollt: In den Sammler werden Stutzenbohrungen für die Verdampferrohre eingebracht, die die effektive Wanddicke reduzieren.
Verdampferrohre (Evaporator Tubes) berechnen
Fügen Sie eine weitere Zylinderschale hinzu für die Verdampferrohre:
| Parameter | Wert | Bemerkung |
|---|---|---|
| Werkstoff | P235GH | Nahtloses Kesselrohr |
| Da | 38.1 mm | 1.5" Rohr, typisch für Verdampfer |
| s (nominal) | 3.6 mm | Standarddicke für dieses Rohr |
| P | 30 bar | |
| T | 236 °C |
Die Wanddicke 3.6 mm ist bei weitem ausreichend (Auslastung ca. 11%). Bei Rohren bestimmt oft nicht der Innendruck, sondern die mechanische Belastung (Eigengewicht, thermische Dehnung) die erforderliche Wanddicke.
Klöpperboden (Torispherical Head) für die Trommel
Fügen Sie einen "Gewölbten Boden" (Dished Head) hinzu:
| Parameter | Wert | Bemerkung |
|---|---|---|
| Werkstoff | P355GH | Gleicher Werkstoff wie Trommel |
| Typ | Klöpperboden | Torispherical (R = Da, r = 0.1 Da) |
| Da | 1810 mm | Etwas größer als Trommel-Da wegen Stumpfschweißnaht |
| s (nominal) | 24 mm | |
| P | 30 bar | |
| T | 236 °C |
Ein Klöpperboden (DIN 28011) hat einen Kugelradius R = Da und einen Krempenradius r = 0.1 · Da. Die Berechnung erfolgt nach EN 13445-3 Kapitel 7.5. Die massgebende Stelle ist die Krempe (knuckle region) mit einem Formfaktor β:
"Alle berechnen" (Calculate All) und Druckteile-Liste
Klicken Sie auf "Alle berechnen" im Projekt-Dashboard. PressureCode berechnet nun alle vier Komponenten gleichzeitig und erzeugt eine Übersicht:
| Bauteil | e_req [mm] | s [mm] | Auslastung | Status |
|---|---|---|---|---|
| Obertrommel | 12.6 | 25.0 | 50% | PASS |
| Sammler | 2.3 | 12.7 | 18% | PASS |
| Verdampferrohre | 0.4 | 3.6 | 11% | PASS |
| Klöpperboden | 17.2 | 24.0 | 72% | PASS |
Die Druckteile-Liste (Pressure Part List) zeigt alle Komponenten mit Werkstoff, Abmessungen, Ergebnissen und Status auf einen Blick. Sie können diese als PDF exportieren.
Probieren Sie es selbst (Try it yourself)
- Erhöhen Sie den Druck auf 40 bar -- welche Komponente hat die höchste Auslastung?
- Fügen Sie dem Sammler Stutzenbohrungen (nozzle openings) hinzu -- wie ändert sich dessen Auslastung?
- Vergleichen Sie P355GH mit 16Mo3 für die Trommel bei 300 °C
Was Sie lernen (What you'll learn)
- Aufbau eines Rauchrohrkessels (Grosswasserraumkessel) verstehen
- Mantel (Shell), Rohrplatten (Tube Plates) und Rauchrohre (Fire Tubes) berechnen
- Besonderheiten bei AD 2000 und EN 12953
- Den Unterschied zwischen Innen- und Außendruck-Belastung bei Rauchrohren erkennen
Was ist ein Rauchrohrkessel?
Ein Rauchrohrkessel (fire-tube boiler, auch Grosswasserraumkessel) ist das Gegenteil des Wasserrohrkessels: Die heißen Rauchgase strömen innerhalb der Rohre, das Wasser umgibt die Rohre von außen. Der Kessel besteht im Wesentlichen aus:
- Mantel (Shell) -- Zylindrischer Druckkörper, enthält Wasser
- Rohrplatten (Tube Plates) -- Flache oder leicht gewölbte Böden mit Rohrbohrungen
- Rauchrohre (Fire Tubes) -- Heizfläche, von Rauchgas durchströmt, von Wasser umgeben
- Flammrohr (Furnace) -- Großes Rohr für den Brenner, unter Außendruck belastet
- Anker (Stays) -- Verbinden die Rohrplatten und stützen sie gegen den Innendruck
Projekt anlegen
Erstellen Sie ein neues Projekt "Rauchrohrkessel -- 10 bar Heißwasser". Typische Betriebsdaten für einen Heißwasser-Rauchrohrkessel:
| Parameter | Wert |
|---|---|
| Betriebsdruck | 10 bar (1.0 MPa) |
| Betriebstemperatur | 180 °C (Heißwasser) |
| Norm | AD 2000 / EN 12953 |
Mantel (Shell) berechnen
Fügen Sie eine Zylinderschale für den Mantel hinzu:
| Parameter | Wert | Bemerkung |
|---|---|---|
| Werkstoff | P265GH | Standard-Kesselstahl |
| Da | 2000 mm | Großer Durchmesser, typisch |
| s (nominal) | 16 mm | |
| P | 10 bar | |
| T | 180 °C |
Nach AD 2000-B1 (Zylinderschale unter Innendruck):
Für P265GH bei 180 °C: K = Rp0.2 ≈ 206 MPa, Sicherheitsfaktor S = 1.5 (AD 2000), also K/S ≈ 137 MPa. Die Auslastung beträgt ca. 37% -- bei Rauchrohrkesseln wird der Mantel oft überdimensioniert, da er auch als Stützkonstruktion dient.
Rohrplatten (Tube Plates / Flat Ends) berechnen
Fügen Sie einen "Ebenen Boden" (Flat End) hinzu. Rohrplatten sind im Wesentlichen ebene Böden mit vielen Bohrungen:
| Parameter | Wert | Bemerkung |
|---|---|---|
| Werkstoff | P265GH | |
| Di (Innendurchmesser) | 1968 mm | = Da - 2 · s_Mantel = 2000 - 2 · 16 |
| s (nominal) | 25 mm | Rohrplatten brauchen viel Dicke |
| P | 10 bar | |
| T | 180 °C |
Für ebene Böden (AD 2000-B5) steigt die erforderliche Dicke mit dem Quadrat des Durchmessers:
Der Faktor C1 hängt von der Einspannung (clamped vs. simply supported) ab. Für eine verschweißte Rohrplatte gilt typisch C1 ≈ 0.35 - 0.50.
Rauchrohre (Fire Tubes) berechnen
Die Rauchrohre sind ein Sonderfall: Sie stehen unter Außendruck (external pressure), da der Wasserdruck von außen auf die Rohre drückt, während innen nur Rauchgas bei Atmosphärendruck fließt.
| Parameter | Wert | Bemerkung |
|---|---|---|
| Werkstoff | P235GH | Nahtloses Rohr |
| Da | 63.5 mm | 2.5" Rauchrohr |
| s (nominal) | 3.6 mm | |
| P (Außendruck!) | 10 bar | Wasser drückt von außen |
| Länge L | 4000 mm | Freie Länge zwischen den Rohrplatten |
Ergebnisse interpretieren
Nach "Alle berechnen" erhalten Sie die Übersicht:
| Bauteil | e_req [mm] | s [mm] | Auslastung | Besonderheit |
|---|---|---|---|---|
| Mantel | 5.9 | 16.0 | 37% | Innendruck |
| Rohrplatte | 22.4 | 25.0 | 90% | Hohe Biegebelastung |
| Rauchrohre | 2.8 | 3.6 | 78% | Außendruck / Beulen |
Beachten Sie: Die Rohrplatte hat die höchste Auslastung! Das ist typisch für Rauchrohrkessel. In der Praxis werden die Rohrplatten oft durch Anker (stays) versteift, um die Auslastung zu senken.
Probieren Sie es selbst (Try it yourself)
- Erhöhen Sie die Rohrplatten-Dicke auf 30 mm -- wie ändert sich die Auslastung?
- Vergleichen Sie das Ergebnis mit AD 2000-B5 vs. EN 13445 -- welche Norm ist konservativer?
- Ändern Sie die Rauchrohr-Länge auf 6000 mm -- was passiert mit dem Beulfaktor?
Was Sie lernen (What you'll learn)
- Warum eine Öffnung in einem Druckkörper verstärkt werden muss
- Wie die Flächenersatzmethode (Area Replacement Method) funktioniert
- Stutzen über die PressureCode-UI hinzufügen und berechnen
- Ligament-Effizienz (v_lig) und deren Einfluss auf P_allow verstehen
Warum Stutzenverstärkung?
Jede Öffnung (opening) in einem Druckkörper schwächt die Wand. Der Materialquerschnitt, der durch die Bohrung entfernt wird, muss ersetzt werden -- entweder durch dickere Wandung am Grundkörper, durch einen aufgeschweißten Verstärkungsring (reinforcement pad) oder durch die Stutzenwand selbst.
Die Flächenersatzmethode (Area Replacement Method) nach EN 13445-3 Kap. 9 verlangt, dass die verfügbare Verstärkungsfläche (Ap) mindestens so gross ist wie die erforderliche Fläche (Af):
Ap = As + Ap1 + Ap2 + Apad (verfügbare Fläche)
Dabei ist: d = Bohrungsdurchmesser, ereq = erforderliche Wanddicke des Grundkörpers, As = überschuessige Fläche im Grundkörper, Ap1 = Fläche aus der Stutzenwand (außen), Ap2 = Fläche aus dem inneren Überstand (protrusion).
Header (Sammler) anlegen
Erstellen Sie eine Zylinderschale als Grundkörper (Header):
| Parameter | Wert |
|---|---|
| Werkstoff | P235GH |
| Da | 219.1 mm (DN 200) |
| s (nominal) | 12.7 mm |
| P | 30 bar |
| T | 250 °C |
Stutzen hinzufügen
Klicken Sie auf "+ Stutzen" (Add Nozzle) und fügen Sie 4 gleichmäßig verteilte Stutzen hinzu:
| Stutzen-Nr. | Da_stutzen | s_stutzen | Typ | Überstand (protrusion) |
|---|---|---|---|---|
| N1 | 48.3 mm | 4.0 mm | Set-in | 0 mm |
| N2 | 48.3 mm | 4.0 mm | Set-in | 0 mm |
| N3 | 48.3 mm | 4.0 mm | Set-in | 0 mm |
| N4 | 48.3 mm | 4.0 mm | Set-in | 0 mm |
Wählen Sie "Set-in" (durchgesteckter Stutzen) ohne inneren Überstand (protrusion = 0). Der Bohrungsdurchmesser d ergibt sich aus: d = Da_stutzen - 2 · s_stutzen = 48.3 - 2 · 4.0 = 40.3 mm.
Berechnung ausführen und Ergebnisse lesen
Klicken Sie auf "Berechnen". PressureCode führt zwei Nachweise:
a) Einzelstutzen-Nachweis (Isolated Opening):
Für jeden Stutzen wird geprüft, ob genug Verstärkungsfläche vorhanden ist. Bei unserem Beispiel ist die Grundkörper-Wanddicke (12.7 mm) weit mehr als e_req (ca. 2.5 mm), sodass reichlich überschuessiges Material zur Verfügung steht.
b) Ligament-Nachweis (Ligament Check):
Wenn Stutzen nahe beieinander liegen, schwächt der Steg (ligament) zwischen den Bohrungen die Wand. Die Ligament-Effizienz berechnet sich als:
Dabei ist t = Teilung (pitch, Abstand von Bohrungsmitte zu Bohrungsmitte) und d = Bohrungsdurchmesser. Der zulässige Druck P_allow wird mit v_lig multipliziert:
P_allow-Reduktion verstehen
Ohne Stutzen hat der Header einen P_allow von ca. 100 bar. Mit den 4 Stutzen sinkt dieser Wert, abhängig vom Abstand der Bohrungen:
| Teilung t [mm] | v_lig | P_allow [bar] | Bemerkung |
|---|---|---|---|
| 80 | 0.50 | ≈ 50 | Eng, aber machbar |
| 120 | 0.66 | ≈ 66 | Typischer Wert |
| 160 | 0.75 | ≈ 75 | Komfortabel |
Probieren Sie es selbst (Try it yourself)
- Vergrößern Sie die Stutzen auf Da = 88.9 mm -- wie ändert sich v_lig?
- Fügen Sie einem Stutzen einen Überstand (protrusion) von 20 mm hinzu -- welchen Effekt hat das?
- Testen Sie mit einem Verstärkungsblech (pad) von 8 mm Dicke und 100 mm Breite
Was Sie lernen (What you'll learn)
- Die drei gängigen Bodentypen und ihre Geometrie unterscheiden
- Einen Klöpperboden (torispherical head) Schritt für Schritt berechnen
- Kugelradius (crown radius) und Krempenradius (knuckle radius) verstehen
- Ein Mannloch (manhole) als Öffnung hinzufügen und P_allow prüfen
Typen gewölbter Böden
| Typ (deutsch) | Typ (englisch) | Kugelradius R | Krempenradius r | Anwendung |
|---|---|---|---|---|
| Klöpperboden (DIN 28011) | Torispherical head | R = Da | r = 0.1 · Da | Am häufigsten verwendet |
| Korbbogenboden (DIN 28013) | Ellipsoidal head | R = 0.8 · Da | r = 0.154 · Da | Guenstigere Spannungsverteilung |
| Halbkugelboben | Hemispherical head | R = Da/2 | -- | Optimal, aber teuer in der Herstellung |
Klöpperboden anlegen
Fügen Sie einen "Gewölbten Boden" (Dished Head) hinzu und wählen Sie "Klöpperboden (DIN 28011)":
| Parameter | Wert | Bemerkung |
|---|---|---|
| Werkstoff | P265GH | |
| Typ | Klöpperboden | Torispherical (DIN 28011) |
| Da | 1200 mm | Bodendurchmesser = Zylinder-Da |
| s (nominal) | 20 mm | |
| P | 25 bar | |
| T | 300 °C |
PressureCode berechnet automatisch R = 1200 mm und r = 120 mm für den Klöpperboden.
Berechnungsformeln verstehen
Nach EN 13445-3 Kapitel 7.5 werden zwei Bereiche geprüft:
a) Kalotte (Crown / Sphere):
b) Krempe (Knuckle):
Die Krempe wird durch einen Formfaktor β berücksichtigt, der von R/r und r/Di abhängt. Für den Klöpperboden (R/r = 10) ist β ≈ 1.7 - 2.2 (abhängig vom Verhältnis e/R). Die Krempe ist fast immer die massgebende Stelle.
Mannloch (Manhole) als Öffnung hinzufügen
Klicken Sie auf "+ Öffnung" (Add Opening) am Boden und definieren Sie das Mannloch:
| Parameter | Wert | Bemerkung |
|---|---|---|
| Typ | Mannloch | Manhole |
| Da_stutzen | 406.4 mm | DN 400 Mannloch (Standard) |
| s_stutzen | 12.5 mm | |
| Lage | Kalotte (Crown) | Mannloch sitzt mittig im Boden |
P_allow an der Öffnung prüfen
Nach der Berechnung zeigt PressureCode den zulässigen Druck an zwei Stellen:
| Stelle | P_allow [bar] | Bemerkung |
|---|---|---|
| Kalotte ohne Öffnung | ≈ 46 | Nur Membranspannung |
| Krempe | ≈ 35 | Massgebend für den Boden |
| Kalotte mit Mannloch | ≈ 32 | Öffnung reduziert P_allow weiter |
Der massgebende P_allow ist der kleinste Wert. In diesem Fall begrenzt das Mannloch in der Kalotte den zulässigen Druck auf ca. 32 bar -- immer noch ausreichend für unseren Berechnungsdruck von 25 bar (Auslastung ≈ 78%).
Probieren Sie es selbst (Try it yourself)
- Berechnen Sie den gleichen Boden als Korbbogenboden -- wie ändert sich e_req?
- Verschieben Sie das Mannloch in die Krempe (knuckle) -- was passiert?
- Berechnen Sie einen Halbkugelboden mit gleichen Parametern -- um wie viel duenner kann er sein?
Was Sie lernen (What you'll learn)
- Wie sich Werkstofffestigkeit mit der Temperatur ändert
- Die Werkstoff-Datenbank in PressureCode nutzen
- Rp0.2 (Dehngrenze), Rm (Zugfestigkeit) und E-Modul bei Temperatur ablesen
- Wie die zulässige Spannung f_d aus den Werkstoffkennwerten berechnet wird
Warum Temperatur wichtig ist
Stahl wird bei höheren Temperaturen weicher -- die Streckgrenze (yield strength, Rp0.2) und die Zugfestigkeit (ultimate tensile strength, Rm) sinken. Bei Kesselstählen beginnt der signifikante Festigkeitsabfall ab ca. 200 °C:
| Werkstoff | Rp0.2 bei 20 °C | Rp0.2 bei 200 °C | Rp0.2 bei 300 °C | Rp0.2 bei 400 °C |
|---|---|---|---|---|
| P265GH | 265 MPa | 216 MPa | 189 MPa | 167 MPa |
| P355GH | 355 MPa | 295 MPa | 267 MPa | 240 MPa |
| 16Mo3 | 280 MPa | 243 MPa | 226 MPa | 210 MPa |
Werkstoff-Datenbank nutzen
Öffnen Sie den "Werkstoffe"-Tab (Materials) in PressureCode. Dort können Sie:
- Werkstoff suchen: Geben Sie z.B. "P265" ein und wählen Sie den passenden Eintrag
- Temperatur eingeben: Setzen Sie die Berechnungstemperatur (z.B. 300 °C)
- Werte ablesen: Rp0.2(T), Rm(20), E(T), und die resultierende zulässige Spannung f_d
PressureCode interpoliert die Werte linear zwischen den Stützstellen der Normentabelle (EN 10028-2, EN 10216-2, etc.).
Zulässige Spannung f_d verstehen
Die zulässige Spannung (allowable stress) f_d wird aus den Werkstoffkennwerten berechnet. Die Formel unterscheidet sich je nach Norm:
| Norm | Formel für f_d |
|---|---|
| EN 13445-3 | f = min(Rp0.2(T)/1.5, Rm(20)/2.4) |
| AD 2000 | K/S = Rp0.2(T)/1.5 |
| ASME VIII-1 | S = min(Rp0.2(T)/1.5, Rm(T)/3.5) |
Beispiel für P265GH bei 300 °C (EN 13445):
Die Streckgrenze bei Temperatur (189/1.5 = 126 MPa) ist hier massgebend, nicht die Zugfestigkeit. Bei hochfesten Stählen kann das Verhältnis anders liegen.
E-Modul (Elastizitätsmodul) bei Temperatur
Der E-Modul sinkt ebenfalls mit der Temperatur, ist aber vor allem relevant für:
- Außendruck (External Pressure): Beulsicherheit hängt stark von E(T) ab
- Flanschberechnung: Dichtheit bei Betriebstemperatur
- Ermüdung (Fatigue): Spannungsamplitude bei thermischen Zyklen
| Temperatur | E-Modul (Stahl, typisch) |
|---|---|
| 20 °C | 200 000 MPa (200 GPa) |
| 200 °C | 190 000 MPa |
| 300 °C | 185 000 MPa |
| 400 °C | 178 000 MPa |
Probieren Sie es selbst (Try it yourself)
- Vergleichen Sie f_d für P265GH, P355GH und 16Mo3 bei 350 °C -- welcher Stahl ist am besten?
- Ab welcher Temperatur wird 16Mo3 besser als P355GH? (Hinweis: ca. 400 °C)
- Berechnen Sie f_d für P265GH nach ASME vs. EN 13445 bei 300 °C -- warum unterscheiden sich die Werte?
Was Sie lernen (What you'll learn)
- Das Excel Add-in installieren
- Ihre erste PressureCode-Formel in Excel verwenden
- Die wichtigsten Funktionen: CYLINDER, CYLINDER_EREQ, CYLINDER_PALLOW, MATERIAL
- Parameterstudien mit der SWEEP-Funktion erstellen
Excel Add-in installieren
Das PressureCode Excel Add-in ist für Microsoft Excel 365 (Desktop und Web) verfügbar. Installation:
- Öffnen Sie Excel und gehen Sie zu Einfügen → Add-ins → Meine Add-ins
- Klicken Sie auf "Benutzerdefiniertes Add-in hochladen" (Upload My Add-in)
- Wählen Sie die bereitgestellte manifest.xml Datei
- Nach der Installation erscheint der "PressureCode"-Tab im Menüband
Ihre erste Formel
Geben Sie in eine beliebige Zelle folgende Formel ein:
Die Parameter in Reihenfolge:
| Position | Parameter | Wert im Beispiel |
|---|---|---|
| 1 | Standard (Standard) | "EN13445" |
| 2 | Da [mm] | 1200 |
| 3 | s [mm] | 20 |
| 4 | P [bar] | 25 |
| 5 | T [°C] | 300 |
| 6 | Werkstoff | "P265GH" |
Das Ergebnis ist die Auslastung (utilization ratio) als Dezimalzahl, z.B. 0.53 (= 53%). Formatieren Sie die Zelle als Prozent für bessere Lesbarkeit.
Weitere nützliche Funktionen
PressureCode bietet spezialisierte Funktionen für verschiedene Ergebnisse:
Parameterstudie mit SWEEP
Die SWEEP-Funktion variiert einen Parameter und gibt ein Array zurück -- ideal für Vergleichstabellen und Diagramme:
Probieren Sie es selbst (Try it yourself)
- Erstellen Sie eine Vergleichstabelle: P265GH vs. P355GH vs. 16Mo3 für Da = 1200mm, P = 25 bar, bei T = 100-400 °C in 50 °C-Schritten
- Nutzen Sie SWEEP, um ein Diagramm "e_req vs. Temperatur" zu erzeugen
- Berechnen Sie MAWP für verschiedene Wanddicken (10mm bis 30mm) und plotten Sie das Ergebnis
Was Sie lernen (What you'll learn)
- Das Google Sheets Add-on installieren und aktivieren
- Die Unterstrich-Syntax (underscore syntax) verwenden
- Parameterstudien mit PC_SWEEP erstellen
- Direkt aus Google Sheets Diagramme generieren
Add-on installieren
Das PressureCode Google Sheets Add-on basiert auf Google Apps Script. Installation:
- Öffnen Sie ein Google Sheet
- Gehen Sie zu Erweiterungen → Apps Script
- Kopieren Sie den bereitgestellten PressureCode Apps-Script-Code
- Speichern und aktualisieren Sie das Spreadsheet
- Alternativ: Installieren Sie über Erweiterungen → Add-ons → Add-ons abrufen
Formeln in Google Sheets
Die gleichen Berechnungen wie in Excel, nur mit Unterstrich-Syntax:
Parameterstudie mit PC_SWEEP
PC_SWEEP funktioniert in Google Sheets genau wie in Excel. Da Google Sheets Dynamic Arrays nativ unterstützt, werden die Ergebnisse automatisch in die benachbarten Zellen geschrieben:
Nutzen Sie die SEQUENCE-Funktion von Google Sheets, um automatisch Parameterreihen zu generieren.
Diagramme erstellen
Markieren Sie die SWEEP-Ergebnisse zusammen mit den Eingangsparametern und erstellen Sie ein Liniendiagramm:
- Spalte A: Temperaturen (100, 150, 200, ..., 400)
- Spalte B: e_req-Werte aus PC_SWEEP
- Markieren Sie A1:B7, klicken Sie Einfügen → Diagramm
- Wählen Sie "Liniendiagramm" und beschriften Sie die Achsen
Probieren Sie es selbst (Try it yourself)
- Erstellen Sie ein Diagramm "MAWP vs. Wanddicke" für 3 verschiedene Werkstoffe
- Nutzen Sie PC_SWEEP mit dem Parameter "Da", um den Durchmessereinfluss zu zeigen
- Teilen Sie das Google Sheet mit einem Kollegen -- die Formeln funktionieren auch bei ihm
Was Sie lernen (What you'll learn)
- Den gleichen Behälter nach drei verschiedenen Normen berechnen
- Den Vergleichs-Tab in PressureCode verwenden (oder =PC.COMPARE in Excel)
- Warum die Ergebnisse zwischen den Normen abweichen
- Welche Norm die duennste Wand ergibt
Weltweit gibt es verschiedene Regelwerke für die Festigkeitsberechnung von Druckbehältern. Die drei in Europa und Nordamerika gängigsten sind EN 13445 (europäisch), AD 2000 (deutsch) und ASME VIII Div. 1 (amerikanisch). PressureCode ermöglicht den direkten Vergleich.
Referenzbehälter definieren
Wir verwenden den Zylinder aus Tutorial 1 als Referenz:
| Parameter | Wert |
|---|---|
| Da | 1200 mm |
| P | 25 bar (2.5 MPa) |
| T | 300 °C |
| Werkstoff | P265GH (SA-516-70 für ASME) |
| z / v / E | 1.0 (volle Durchstrahlung) |
Vergleich ausführen
Öffnen Sie den "Vergleich"-Tab (Compare) und aktivieren Sie alle drei Normen. Alternativ in Excel:
PressureCode gibt eine Vergleichstabelle zurück:
| Norm | f_d [MPa] | e_req [mm] | MAWP [bar] (bei s=20mm) |
|---|---|---|---|
| EN 13445-3 | 126.0 | 11.5 | 42.3 |
| AD 2000 | 126.0 | 11.5 | 42.3 |
| ASME VIII-1 | 117.2 | 12.4 | 39.2 |
Warum unterscheiden sich die Ergebnisse?
Die Unterschiede haben drei Hauptursachen:
| Unterschied | EN 13445 | AD 2000 | ASME VIII-1 |
|---|---|---|---|
| Sicherheitsfaktor auf Rp0.2 | 1.50 | 1.50 | 1.50 |
| Sicherheitsfaktor auf Rm | 2.40 | -- | 3.50 |
| Zylinderformel | Exakt (logarithmisch) | Vereinfacht (Kesselformel) | Exakt |
| Werkstoffdaten | EN 10028 | AD W-Reihe | ASME II Part D |
Kernaussage: EN 13445 und AD 2000 liefern bei gleichen Werkstoffdaten fast identische Ergebnisse. ASME VIII-1 ist oft etwas konservativer durch den höheren Sicherheitsfaktor auf Rm (3.5 statt 2.4). Bei Raumtemperatur und hochfesten Stählen kann ASME jedoch auch zu duenneren Wänden führen, weil Rm/3.5 kleiner als Rp0.2/1.5 sein kann.
Welche Norm ergibt die duennste Wand?
Die Antwort hängt von Werkstoff und Temperatur ab:
- Niedrige Temperatur, normaler Stahl: EN 13445 und AD 2000 sind gleichwertig und meist etwas weniger konservativ als ASME
- Hohe Temperatur (> 300 °C): Die Unterschiede werden größer, da verschiedene Zeitstandfestigkeitsdaten verwendet werden
- Hochfeste Stähle: ASME kann guenstiger sein, wenn Rp0.2 hoch ist (Rm/3.5 wird nicht massgebend)
Probieren Sie es selbst (Try it yourself)
- Vergleichen Sie die drei Normen für einen duennwandigen Behälter (Da = 500 mm, P = 10 bar, T = 20 °C)
- Wie ändert sich das Bild bei T = 450 °C mit 16Mo3?
- Nutzen Sie PC.COMPARE für einen Klöpperboden -- bei Böden sind die Unterschiede größer!
Was Sie lernen (What you'll learn)
- Einen PDF-Bericht mit allen Berechnungsdetails erzeugen
- Den HTML-Bericht für die Web-Ansicht nutzen
- Die Druckteile-Liste (Pressure Part List) erstellen und exportieren
- Ergebnisse mit Kollegen und Prüfsachverständigen teilen
PDF-Bericht erzeugen
Öffnen Sie Ihr Projekt und klicken Sie auf "Bericht" (Report) → "PDF herunterladen". Der PDF-Bericht enthält:
- Deckblatt: Projektname, Norm, Datum, Bearbeiter
- Druckteile-Übersicht: Tabelle aller Komponenten mit Status
- Einzelnachweise: Für jede Komponente die vollständige Berechnung mit Eingangsparametern, Formeln, Zwischenergebnissen und Bewertung
- Werkstoffdaten: Verwendete Festigkeitswerte mit Quellenangabe
- Zusammenfassung: Gesamtbewertung (PASS/FAIL) für das Projekt
HTML-Bericht für Web-Ansicht
Klicken Sie auf "Bericht" → "HTML-Ansicht". Der HTML-Bericht öffnet sich im Browser und bietet:
- Interaktive Navigation: Klicken Sie auf eine Komponente, um zum Detail zu springen
- Farbcodierung: Grüne/gelbe/rote Markierungen für PASS/WARNING/FAIL
- Responsive: Funktioniert auch auf Tablets und Smartphones
- Druckbar: Optimiert für den Browser-Druck (Ctrl+P)
Druckteile-Liste (Pressure Part List)
Die Druckteile-Liste ist eine kompakte Tabelle aller drucktragenden Bauteile eines Projekts. Klicken Sie auf "Export" → "Druckteile-Liste (CSV/Excel)":
| Pos. | Bauteil | Werkstoff | Da [mm] | s [mm] | e_req [mm] | Auslastung | Status |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 | Obertrommel | P355GH | 1800 | 25 | 12.6 | 50% | PASS |
| 2 | Sammler | P235GH | 219.1 | 12.7 | 2.3 | 18% | PASS |
| 3 | Klöpperboden | P355GH | 1810 | 24 | 17.2 | 72% | PASS |
Der CSV-Export lässt sich in Excel öffnen und weiterverarbeiten. Der Excel-Export enthält bereits eine formatierte Tabelle.
Ergebnisse mit Kollegen teilen
Es gibt mehrere Möglichkeiten, Berechnungsergebnisse zu teilen:
| Methode | Vorteile | Geeignet für |
|---|---|---|
| PDF-Bericht per E-Mail | Universell lesbar, unveränderlich | Prüforganisationen, Kunden, Archivierung |
| Projekt-Link (Share-URL) | Interaktiv, immer aktuell | Kollegen mit PressureCode-Zugang |
| Excel/CSV-Export | Weiterverarbeitbar | Integration in eigene Dokumente |
| HTML-Bericht | Offline lesbar, kein Login nötig | Schnelle Reviews, Besprechungen |
Probieren Sie es selbst (Try it yourself)
- Erzeugen Sie einen PDF-Bericht für das Wasserrohrkessel-Projekt (Tutorial 2)
- Exportieren Sie die Druckteile-Liste als Excel und ergänzen Sie eigene Spalten (z.B. Lieferant, Bestellnummer)
- Senden Sie den Share-Link an einen Kollegen und bitten Sie um Review